Mudra: Yoga bis in die Fingerspitzen

Yoga begleitet mich schon lange, mudrā – symbolische Handgesten für die Aktivierung und Lenkung von Energien  – sind mir bei vielen Haltungen bereits in „Fleisch & Blut“ übergegangen. Damit fühlen sich für mich bestimmte Asanas (Yoga-Körperhaltungen) erst „ganz“ an. Allerdings ist der Übergang zum Automatismus fließend, das Reflektieren tritt mit der Routine schnell in den Hintergrund.

Als ich heute über einen Artikel im Deutschen Yoga-Forum des BDY stolperte, in dem es um Gleichgewicht und balancierende Mudras ging, wurde mir das wieder bewusst. Wenn ich zum Beispiel im Baum die Hände nach oben nehme, bringe ich gern die Fingerspitzen zusammen – die Hakini-Mudra. Ich mag, wie die Energie fließt – kraftvoll aufgerichtet und verbunden mit Himmel und Erde. Diese Mudra setzt sozusagen meinem Baum die Krone auf.

Das Zusammenbringen der Fingerspitzen in der Hakini-Mudra soll beruhigen und die Konzentration verstärken. Mich hat es berührt, eine meiner Lieblingshaltungen auf diese Weise nachzuempfinden. Und ich fühle mich inspiriert, Mudras als Yogalehrerin neu zu entdecken und als Stundenthema aufzugreifen.

Interesse? Nach einer kleinen Sommerpause im Juli beginnen die nächsten Kurse im August. Jetzt anmelden zur Probestunde.

Du möchtest jetzt mehr zum Thema Mudras wissen? Hier gibt es einen interessanten Artikel dazu.