Dem Fluss des Lebens vertrauen

20160618_185111Oft scheint alles stillzustehen. Du fühlst Dich als, ob Du auf der Stelle trittst. Du arbeitest hart daran etwas umzusetzen, was Dir wichtig ist, etwas zu verändern, aber Du scheinst nicht vorwärts zu kommen.

Genauso ging es mir auch in den letzten Wochen, ja eigentlich seit Jahresanfang. Innerhalb weniger Tage sieht es nun wieder ganz anders aus. Ich fühle mich nach vorn „katapultiert“. Als ob alles, woran ich mich seit Monaten „abgearbeitet“ habe, dafür da war, den Bogen aufzuspannen, der mich jetzt vorwärts geschossen hat.

Jetzt im Rückblick kann ich sehen, dass ich bereits viel geschafft habe. Aber ich hatte über die Jahre viele Momente, in denen ich nicht weiter wusste. Das waren die Augenblicke, wo ich nur noch loslassen konnte, alles andere war zu schmerzhaft. Für mich bedeutet das, meine Sorgen an das Universum abzugeben und um Hilfe zu bitten. Diese Demut war und ist die Voraussetzung dafür, dass ich offen und bereit bin für das Neue, was mir dann angeboten wird. Loszulassen hieß auch, Raum für Veränderungen entstehen zu lassen.

Du musst nicht alles wissen. Nicht alle Antworten parat haben auf die grossen und kleinen Fragen des Lebens. Wenn Du nicht vorwärts zu kommen scheinst, heißt das auch nicht, dass Du nicht hart genug arbeitest. Oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Es ist okay, um Hilfe zu bitten. Es ist auch okay zu sagen, wo Du hin möchtest, was Dein Ziel ist. Allerdings dazu die Warnung: Du bekommst nicht unbedingt das, was Du willst, sondern das was Du brauchst.

Vertrau‘ dem Fluss des Lebens…

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s